Die Macht der Gefühle (1983)
In der für ihn typischen Form der Bild- und Toncollage zeigt Kluge in mehr als 20 kleinen Geschichten die Macht und die Wirkung der Gefühle und ihre Organisation durch den Verstand. Als wichtigstes Beispiel für die Welt der Gefühle in einer kalten und rationalen Umgebung (bei Kluge die Stadt Frankfurt/Main) dient ihm die Kunstform der Oper, die er als "Kraftwerk der Gefühle" bezeichnet und in der die Gefühle oft übersteigert aufgezeigt werden. Kluge zeigt aber nicht nur eine mögliche Utopie, nämlich die positiv wirkende Organisation der Gefühle, sondern er stellt auch ihren negativen Einfluss auf menschliche Entscheidungen in Frage. Um im Zuschauer ein Interesse für diese Entscheidung zu wecken, will Kluge den Verstand des Betrachters schärfen, indem er die Dialektik menschlichen, durch die Gefühle gesteuerten Verhaltens aufzeigt. Dazu benutzt er Dokumentarmaterial, Kurzspielszenen, Ausschnitte aus alten Spielfilmen, Opernzitate, kommentierende Reflexionen und Zwischentitel.
Der Regisseur: Alexander Kluge
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Hannelore Hoger as Angeklagte G. / Frau Bärlamm |
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Alexandra Kluge as Frau Pichota |
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Edgar M. Böhlke as Kammersänger |
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Klaus Wennemann as Richter |
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Beate Holle as Weggeworfene Geliebte |
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Suzanne von Borsody as Knautsch-Betty - Prostituierte |
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Barbara Auer as Mäxchen |
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Paulus Manker as Kurt Schleich |
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Erwin Scherschel as Brigadegeneral |
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Uwe Karsten Koch as Vergewaltiger |
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Daniel Lüönd as Manfred Schmidt |
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Ruth Wohlschlegel as Frau Gerti |
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Wilfried Elste as Feuerlöschkommandant Schönecke |
| Directing | Alexander Kluge | Director |
| Writing | Alexander Kluge | Writer |
| Camera | Werner Lüring | Director of Photography |
| Camera | Thomas Mauch | Director of Photography |
| Editing | Beate Mainka-Jellinghaus | Editor |