Amok (1934)
Frühe Verfilmung einer Novelle von Stefan Zweig: Ein in Malaysia lebender Arzt weigert sich, bei einer Dame aus großbürgerlichem Haus einen Schwangerschaftsabbruch durchzuführen, um einen Seitensprung zu kaschieren, tritt aber später für ihre Ehre ein, als sie an den Folgen einer unsachgemäßen Abtreibung stirbt, und überführt den Leichnam nach Europa. Ein überzeugend inszeniertes Melodram vor dem Hintergrund der Bigotterie der besseren Gesellschaft". Der Film kann als ein spätes Werk des Übergangs verstanden werden, da die ersten elf Minuten ganz ohne Dialog auskommen und nur die Musikuntermalung den Eindruck eines Stummfilms verwischt. Erzähltechnisch ist er auf dem Prinzip der "unerhörten Begebenheit" aufgebaut, die eine tiefe Hintergründigkeit in alltäglich erscheinenden Vorgängen entlarvt."
Der Regisseur: Фёдор Оцеп
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Marcelle Chantal as Hélène Haviland |
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Jean Yonnel as Dr. Holk |
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Valéry Inkijinoff as Maté / Amok-afflicted Native |
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Jean Servais as Jean |
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Fréhel as Singer |
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Pierre Magnier as President |
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Hubert Daix as Van der Tomb |
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Madeleine Guitty as Cabaret maid |
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Claude Barghon as Lili Haviland |
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Soura Hari as Balinese Dancer |
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小森敏 as Dancer |
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Jean Galland as Monsieur Haviland |
| Writing | H.R. Lenormand | Writer |
| Writing | André Lang | Writer |
| Writing | Stefan Zweig | Novel |
| Camera | Curt Courant | Director of Photography |
| Directing | Фёдор Оцеп | Director |