Lachen, Liebe, Nächte (1968)
In den 1960er Jahren drehte Clemens Klopfenstein seine ersten experimentellen Kurzfilme zusammen mit Urs Aebersold und Philip Schaad in der Filmarbeitsgesellschaft AKS (Aebersold, Klopfenstein und Schaad). Erzählt Klopfenstein heute von der Filmarbeitsgemeinschaft AKS, spricht er von seiner «ersten Karriere als Filmemacher». Die Filme der AKS bezeichnet er als «happy underground – frech, direkt, spontan». Sie tragen Titel wie «Umleitung», «Wir sterben vor Lachen», «Liebe Nächte». Es sind Montagen aus experimentellen Spielfilmfragmenten. Ihr Grundton ist parodistisch-dramatisch. AKS frönte dem Italo-Western und bewunderte den frühen Godard. Man schätzte den Zeitraffer, drehte ohne Ton und unterlegte die Filme im Nachhinein mit einschlägiger Genre-Musik. Klopfenstein war bei der AKS für die Kamera zuständig. Er filmte meist aus der Fahrt, manchmal gehend, und liebte den Reissschwenk und die Untersicht.
Die Regisseur: Clemens Klopfenstein, Urs Aebersold, Philip Schaad.
| Directing | Clemens Klopfenstein | Director |
| Directing | Urs Aebersold | Director |
| Directing | Philip Schaad | Director |