Fever (2015)
Schon Hitchcock war fasziniert von dem Motiv der philosophischen Annäherung an Mord und schuf mit „Rope“ seine Variation des Themas. Raphael Nael nimmt in seinem Erstlingswerk dieses fesselnde Motiv auf geht damit direkt unter die Haut. Zwei hochbegabte Schüler erledigen ihre Philosophie-Hausaufgabe auf der Straße, in dem sie eine unbekannte Frau umbringen. Der perfekte Mord, weil ohne Motiv und dem Zufallsprinzip folgend. Eigentlich sind die beiden normale Jungs, und auch Zoe, die in die zwei hineinläuft, als sie hastig den Ort des Verbrechens verlassen, schöpft keinerlei Verdacht. Nur der fallengelassene Handschuh weckt ihre Neugier. Sie bewahrt ihn wie eine Reliquie. Auch in ihr schlummern Sehnsüchte, die Normalität ihres Lebens zu verlassen. Als der Mord zum Gesprächsthema Nummer eins in der Nachbarschaft wird, steigert sich Zoe in eine erotisch aufgeladene Phantasie, die Mörder zu kennen, ohne zu ahnen, wie nah Phantasie und Wirklich einander kommen können.
Der Regisseur: Raphaël Neal
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Martin Loizillon as Damien Hersant |
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Pierre Moure as Pierre Simonet |
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Julie-Marie Parmentier as Zoé |
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Philippe Laudenbach as René |
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Pascal Cervo as Sacha |
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Julie Judd as Mrs. Kaplan / Rosine |
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Marie Bunel as Catherine |
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Sabrina Seyvecou as Anaïs |
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Françoise Lebrun as Sarah |
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Judith Henry as Anna |
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Benoît Ferreux as François |
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Camille as Alice Snow |
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Eva Moutin as Camille |
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Céline Lesage as Florence |
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Florent Abougit as Thomas |
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Axel Wursten as Simon |
| Directing | Raphaël Neal | Director |
| Writing | Raphaël Neal | Writer |