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Heidemarie Hatheyer


Heidemarie Hatheyer

Geburtstag:

04/08/1918

Biografie:

Heidemarie Hatheyer, geboren aus Diskretionsgründen in einem Villacher Sanatorium als Heide Marie Pia Nechansky, das Kind einer außerehelichen Verbindung der in Klagenfurt ansässigen Eltern Helene Maria Nechansky geb. Feucht und Paul Hatheyer, wuchs als „Adoptivtochter“ ihrer später miteinander verheirateten Eltern im „Hatheyer-Haus“ am Heuplatz in Klagenfurt neben der vom Großvater Paul Hatheyer gegründeten Seifenfabrik auf. Statt nach der Reifeprüfung die eigentlich beabsichtigte Journalistenlaufbahn einzuschlagen, nahm sie Schauspielunterricht bei Anna Kainz in Wien und begann, nachdem sie als Kind bereits in einer Zwergenrolle im nahen Stadttheater Klagenfurt Theaterluft geschnuppert hatte, ihre Bühnenlaufbahn an einem Wiener Kabarett am Naschmarkt. Mit einer kleinen Mohrenrolle an der Seite von Zarah Leander in Ralph Benatzkys Operette Axel an der Himmelstür am nahen Theater an der Wien nahm sodann eine außerordentliche Schauspielkarriere ihren Anfang. Bereits im Jahr darauf brachte Otto Falckenberg sie an die Münchner Kammerspiele, wo sie großen Erfolg als Anuschka in Richard Billingers Stück Der Gigant und als Johanna in George Bernard Shaws Heiliger Johanna hatte. Im Jahr 1942 wurde sie von Gustaf Gründgens an das Preußische Staatstheater Berlin engagiert. Für den Film wurde Hatheyer von Luis Trenker für seinen Film um die Matterhorn-Erstbesteigung Der Berg ruft (1938) entdeckt. Es folgten dann vor allem 1940 Die Geierwally, als die sie berühmt wurde, und Der große Schatten (1942), in dem sie eine schwangere Theaterunschuld verkörperte. Problematisch wurde für Hatheyer die Mitwirkung bei dem nationalsozialistischen Propagandafilm Ich klage an (1941), in dem sie die Rolle der hoffnungslos kranken Hanna Heyt spielte. Bei dem Film Wolfgang Liebeneiners handelt es sich um ein über zwei Stunden langes, tückisch-infames, weil sehr suggestiv inszeniertes Plädoyer für die als humane Sterbehilfe getarnte Euthanasie, das, versehen mit den Prädikaten „künstlerisch besonders wertvoll“ und „volksbildend“, massenwirksam die „Vernichtung lebensunwerten Lebens“ als nützlich für die „Volksgemeinschaft“ propagierte.Hatheyers Spiel war derart angelegt, dass der Zuschauer, angerührt durch ihr Leid, sich mit ihrem Todeswunsch identifizieren oder ihm doch aus Mitleid zustimmen konnte. Damit wurde auch ihre Tötung durch den Ehemann verständlich gemacht. Nach 1945 wurde Hatheyer durch die Alliierte Militärkommission mit einem Drehverbot belegt, da man sie der „indirekten Mittäterschaft“ an den Massenmorden des Dritten Reichs bezichtigte. Nach ihrer Erklärung, sie sei zu ihrer Rolle der unheilbar Kranken gezwungen worden, erhielt sie kein völliges Berufsverbot: Ihr wurde gestattet, weiterhin am Theater zu arbeiten, und es folgten Hauptrollen im Bayerischen Staatsschauspiel und an der Kleinen Komödie in München sowie Verpflichtungen ans Thalia Theater in Hamburg, ans Renaissance-Theater in Berlin und ab 1952 zu Gastspielen am Berliner Schillertheater. Während Liebeneiner, der Regisseur des bis heute nicht allgemein zugänglichen Films, bereits 1947 ohne Auflagen entnazifiziert wurde, erfolgte die Aufhebung von Heidemarie Hatheyers Drehverbot erst zwei Jahre später. Ab 1955 war sie bis 1983 ständiges Mitglied am Zürcher Schauspielhaus. Quelle: Wikipedia



Credits

Martha Jellneck (1988)
as Martha Jellneck
Ein Abend mit Labiche (1980)
as
Wunder einer Nacht (1979)
as
Auf dem Chimborazo (1977)
as Dorothea
Die Herausforderung (1975)
as Lisa Sander
Heiß weht der Wind (1964)
as Ann Bradley
Andorra (1964)
as Senora
Elektra (1964)
as Klytämnestra
Ruf der Wildgänse (1961)
as Amelia Gare
Familie (1960)
as Klara Huber
Blühende Träume (1959)
as Isobel
Solange das Herz schlägt (1958)
as Frau Römer
Die letzte Station (1958)
as Anna Walter
...und führe uns nicht in Versuchung (1957)
as Frau Hudetz
Glücksritter (1957)
as Renate Bergmann
Der Meineidbauer (1956)
as Paula Roth
Tierarzt Dr. Vlimmen (1956)
as Truus Dautzenberg
Die Ehe des Dr. med. Danwitz (1956)
as Christa Hambach
Du darfst nicht länger schweigen (1955)
as Salvör
Die Ratten (1955)
as Anna John
Liebe ohne Illusion (1955)
as Christa
Sauerbruch – Das war mein Leben (1954)
as Olga Ahrends
Pünktchen und Anton (1953)
as Frau Gast, Antons Mutter
Mein Herz darfst Du nicht fragen (1952)
as Anna Lohmann
Das letzte Rezept (1952)
as Anna Falkner
Dr. Holl (1951)
as Helga Römer, Holls Verlobte
Vom Teufel gejagt (1950)
as Maria Hendrix
Der Mann, der zweimal leben wollte (1950)
as Maria Monnard
Regimentsmusik (1950)
as Gabriele von Wahl
Mein Herz gehört Dir (1950)
as
Dieser Mann gehört mir (1950)
as Fita Busse
Begegnung mit Werther (1949)
as Lotte
Wohin die Züge fahren (1949)
as Fanny Förster
Die Jahre vergehen (1945)
as Frau Irene Behrendsen
Axel an der Himmelstür (1944)
as
Man rede mir nicht von Liebe (1943)
as Pamela Keith
Der große Schatten (1942)
as Gisela Ahrens
Die Nacht in Venedig (1942)
as Annemarie Pleß, Stenotypistin
Ich klage an (1941)
as Hanna Heyt
Die Geierwally (1940)
as Wally Fender ( Geierwally )
Ein ganzer Kerl (1939)
as Jule
Zwischen Strom und Steppe (1939)
as Maria
Frau Sixta (1938)
as Anna, Kellnerin
Der Berg ruft (1938)
as Felicitas