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Rex Ingram


Rex Ingram

Geburtstag:

10/20/1895

Geburtsort:

Cairo, Illinois, USA:

Biografie:

Rex Ingram (20. Oktober 1895 – 19. September 1969) war ein US-amerikanischer Bühnen-, Film- und Fernsehschauspieler. Ingram schloss 1919 sein Medizinstudium an der Northwestern University ab und war der erste Afroamerikaner, der dort in die Phi Beta Kappa aufgenommen wurde. Als junger Mann ging er nach Hollywood, wo er buchstäblich an einer Straßenecke vom Casting-Direktor für „Tarzan bei den Affen“ (1918) mit Elmo Lincoln in der Hauptrolle entdeckt wurde. In diesem Film gab er sein (nicht im Abspann erwähntes) Filmdebüt und hatte viele weitere kleinere Rollen, meist als stereotypischer schwarzer Ureinwohner, beispielsweise in den Tarzan-Filmen. Mit dem Aufkommen des Tonfilms wurden seine Bühnenpräsenz und seine kraftvolle Stimme zu einem Gewinn, und er spielte unvergessliche Rollen in Filmen wie „Die grünen Weiden“ (1936), „Die Abenteuer des Huckleberry Finn“ (die MGM-Version von 1939), „Der Dieb von Bagdad“ (1940 – vielleicht sein bekanntester Filmauftritt – als Dschinn), „Stadtgespräch“ (1942) und „Sahara“ (1943). Ab 1929 stand er auch auf der Bühne und gab sein Broadway-Debüt. Er wirkte in über einem Dutzend Broadway-Produktionen mit, seine letzte Rolle hatte er 1961 in „Kwamina“. Er gehörte zur Originalbesetzung von „Haiti“ (1938), „Cabin in the Sky“ (1940) und „St. Louis Woman“ (1946). Er ist einer der wenigen Schauspieler, die sowohl Gott (in „Die grünen Weiden“) als auch den Teufel (in „Cabin in the Sky“) verkörperten. 1966 spielte er Tee-Tot in dem Film „Your Cheatin' Heart“. Ingram wurde 1948 wegen Verstoßes gegen den Mann Act verhaftet. Er bekannte sich schuldig, ein junges Mädchen zu unmoralischen Zwecken nach New York gebracht zu haben, und wurde zu 18 Monaten Haft verurteilt. Er verbüßte nur zehn Monate seiner Strafe, doch der Vorfall beeinträchtigte seine Karriere in den folgenden sechs Jahren erheblich. 1962 war er der erste afroamerikanische Schauspieler, der eine feste Rolle in einer Seifenoper erhielt, als er in „The Brighter Day“ auftrat. In den 1950er- und 1960er-Jahren wirkte er in weiteren Fernsehproduktionen mit. Rex Ingram starb im Alter von 73 Jahren an einem Herzinfarkt.



Credits

Visual Effects: The Thief of Bagdad (2008)
as Djinn (archival footage)
The Men Who Made the Movies: Vincente Minnelli (1973)
as Self (archive footage)
Journey to Shiloh (1968)
as Jacob
Hurry Sundown (1967)
as Prof. Thurlow
Your Cheatin' Heart (1964)
as Teetot
The Legend of Rudolph Valentino (1961)
as Self (archive footage)
Desire in the Dust (1960)
as Burt Crane
Elmer Gantry (1960)
as Preacher of Black Congregation (uncredited)
Watusi (1959)
as Umbopa
Escort West (1959)
as Nelson Walker
Anna Lucasta (1958)
as Joe Lucasta
God's Little Acre (1958)
as Uncle Felix
The Ten Commandments (1956)
as Bit Part (uncredited)
Congo Crossing (1956)
as Dr. Leopold Gorman
Tarzan's Hidden Jungle (1955)
as Sukulu Chieftain
Moonrise (1948)
as Mose
Shoe Shine Jasper (1947)
as (voice)
John Henry and the Inky-Poo (1946)
as Narrator / John Henry (voice)
Adventure (1945)
as Preacher (unconfirmed)
A Thousand and One Nights (1945)
as Giant
Dark Waters (1944)
as Pearson Jackson
Jasper's Paradise (1944)
as (voice)
Sahara (1943)
as Sgt. Maj. Tambul
Fired Wife (1943)
as Charles
Cabin in the Sky (1943)
as Lucius / Lucifer Jr.
The Talk of the Town (1942)
as Tilney
The Gay Knighties (1941)
as Narrator (voice)
Hoola Boola (1941)
as Narrator (voice)
The Thief of Bagdad (1940)
as Djinn
Let My People Live (1939)
as Dr. Gordon
The Adventures of Huckleberry Finn (1939)
as Jim
The Green Pastures (1936)
as De Lawd / Adam / Hezdrel
Harlem After Midnight (1934)
as
Emperor Jones (1933)
as Court Crier
The Four Feathers (1929)
as Fuzzy Wuzzy Native
The King of Kings (1927)
as (uncredited)
The Ten Commandments (1923)
as Israelite Slave (uncredited)
Tarzan of the Apes (1918)
as (uncredited)