07/17/1955
Rome, Lazio, Italy:
Francesca Marciano (Rom, 17. Juli 1955) ist eine italienische Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Schauspielerin. Für ihr Drehbuch zu „Maledetto il giorno che t'ho incontrato“ (Originaltitel: „Maledetto il giorno che t'ho incontrato“), einem Film von Carlo Verdone, erhielt sie 1992 den David di Donatello für das beste Drehbuch. In New York lernte sie Stefania Casini kennen, mit der sie das Drehbuch zu ihrem ersten Film schrieb. Dieser wurde unter dem Titel „Lontano da dove“ (Originaltitel: „Lontano da dove“) von Gaumont Italia produziert und von ihr und Casini gemeinsam inszeniert. Der Film lief 1983 im Wettbewerb der Filmfestspiele von Venedig und erzielte beachtliche Erfolge. Im selben Jahr kehrte sie nach Italien zurück und führte Regie bei einer Episode des Gemeinschaftsfilms „Provvisorio quasi d'amore“ (Originaltitel: „Provvisorio quasi d'amore“), der in Zusammenarbeit mit Filmemachern der Gruppe Indigena entstand, darunter Silvio Soldini, Paolo Rosa, Enrico Ghezzi, Giancarlo Soldi und Daniele Segre. Nach ihrer zweiten Regieerfahrung erkannte sie jedoch, dass ihre Berufung im Schreiben lag, und arbeitete fortan ausschließlich als Drehbuchautorin. Ende der 1980er-Jahre, nachdem sie das Drehbuch zu „Turné“ für Gabriele Salvatores geschrieben und mit Carlo Verdone an drei Filmen zusammengearbeitet hatte, zog sie endgültig nach Kenia. In den folgenden Jahren bereiste sie Ghana, Benin, Togo, Somalia, Sudan und Tansania und drehte zahlreiche Reportagen für RAI. Ihr erster Roman, „Rules of the Wild“, der in Kenia spielt, wurde vom Pantheon Verlag erworben, 1998 in New York veröffentlicht und später in siebzehn Länder übersetzt. Mondadori veröffentlichte ihn unter dem Titel „Uncovered Sky“. Es folgten zwei weitere Romane, „Red House“ und „The End of Manners“, die später auch in Italien bei Longanesi erschienen und in mehr als zehn Sprachen übersetzt wurden. Mit ihrem Roman „Red House“ gewann sie 2003 den Rapallo-Carige-Preis für Schriftstellerinnen. Ihr Buch „The Other Language“ erschien 2014 in den Vereinigten Staaten bei Pantheon und 2015 in Italien bei Bompiani, Isola grande Isola piccola.
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Urla dipinte (2025) as Sé stessa |
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Ferrante Fever (2017) as Self |
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Carlo! (2013) as Self |
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Di me cosa ne sai - Inchiesta su un grande mistero italiano (2009) as Self |
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Il ritorno di Casanova (1980) as Marcolina |
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Tutti defunti... tranne i morti (1977) as Ilaria |
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La casa dalle finestre che ridono (1976) as Francesca |
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Pasqualino Settebellezze (1975) as Carolina |