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Jean Mercure


Jean Mercure

Geburtstag:

03/27/1909

Geburtsort:

Paris, France:

Biografie:

Jean Mercure, Künstlername von Pierre Isaac Libermann, geboren am 27. März 1909 in Paris, wo er am 24. Juni 1998 starb, war ein französischer Schauspieler, Bearbeiter, Regisseur und Theatermacher. Von 1968 bis 1985 war er Gründungsdirektor des Théâtre de la Ville in Paris. Jean Mercure gab sein Theaterdebüt 1932. 1937 spielte er in Bertolt Brechts Dreigroschenoper. Nach der Inszenierung mehrerer, teils als schwierig geltender Werke wie Charles Langbridge Morgans „The Sparkling River“ und Vercors’ „Das Schweigen des Meeres“ gründete er 1958 zusammen mit André Barsacq, Jean-Louis Barrault und Raymond Rouleau das „Nouveau Cartel“. Bis Mitte der 1960er-Jahre arbeitete er an zahlreichen privaten Theatern in Paris und zeigte dabei sein Interesse an einem anspruchsvollen Repertoire, insbesondere an der Entwicklung neuer französischer und internationaler Stücke. 1968 übernahm er die Leitung des Théâtre de la Ville, nachdem er zwei Jahre lang das Sarah-Bernhard-Theater umstrukturiert hatte. Er trieb die Wiederbelebung des Hauses am Place du Châtelet voran und öffnete dessen Programm für zeitgenössisches Theater, insbesondere aber für zeitgenössischen Tanz und Weltmusik. Unter seiner Leitung und mit der unschätzbaren Unterstützung des Intendanten Gérard Violette entwickelte sich das Théâtre de la Ville zu einem wichtigen Spielort für Tanz, insbesondere für die Entstehung der neuen französischen Tanzbewegung, und förderte frühzeitig die Produktionen von Pina Bausch. 1985 übergab er die Intendanz an Gérard Violette. Am 24. Juni 1998 nahmen er und seine Frau, die Schauspielerin Jandeline, sich das Leben. Er ist in Villiers-sous-Grez begraben. Die Historische Bibliothek der Stadt Paris beherbergt die „Jean-Mercure-Sammlung“, bestehend aus Korrespondenz, Modellen und Bühnenbildentwürfen, Akten zu seinen Arbeiten als Schauspieler und Regisseur zwischen 1945 und 1969 sowie Archivmaterialien aus seiner Zeit als Intendant des Théâtre de la Ville. Die Sammlung wurde 1999 von der Association de la Régie Théâtrale erworben, die sie von Jean Mercures Tochter Isa Mercure erhielt.



Credits

Aujourd'hui peut-être... (1991)
as Gaby
Baxter (1989)
as Monsieur Cuzzo
Mille milliards de dollars (1982)
as Joachim Holstein, Director of GTI-Austria
Quatrevingt-treize (1962)
as Cimourdain
Les magiciennes (1960)
as Ludwig
Austerlitz (1960)
as Talleyrand
Le Gorille vous salue bien (1958)
as Director of the DST
Le Rouge et le Noir (1954)
as Marquis de La Mole
The Sword and the Rose (1953)
as King Louis XII
Trois femmes (1952)
as (segment "Coralie")
Maître après Dieu (1951)
as The rabbi
Ballerina (1950)
as Dancer
Le Parfum de la dame en noir (1949)
as Investigating judge
Marlène (1949)
as Gangster (uncredited)
Les vagabonds du rêve (1949)
as Alex
Jeux de femmes (1946)
as
Le Club des soupirants (1941)
as Le soupirant à lorgnon (uncredited)
La Rue sans joie (1938)
as François Henriet, little pastry chef