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Madame Pâquerette


Madame Pâquerette

Geburtstag:

03/27/1876

Geburtsort:

Paris, France:

Biografie:

Pâquerette, der Künstlername von Marguerite Jeanne Puech, war eine französische Schauspielerin. Sie wurde am 27. März 1876 im 12. Arrondissement von Paris geboren und starb am 6. Mai 1965 im 10. Arrondissement. Bereits im Alter von vier Jahren gab sie unter dem Namen Pâquerette, den sie beibehielt, ihr Debüt im Varieté. Sie trug dabei eine Bauernhaube und sang lange Zeit. Während ihrer Auftritte im Alcazar d'Été wurde sie sogar für eine Tournee durch Amerika engagiert. Auf ihrer Rückreise reiste sie auf demselben Ozeandampfer wie Sarah Bernhardt. Im Gespräch mit der Diva konnte Pâquerette von einer ernsthaften Theaterkarriere träumen. Zurück in Paris heiratete sie einen Herrn Portier. Sie war noch immer schlank und anmutig und trat in Varietés auf: im März 1902 in der Folies-Bergère-Revue und später im Olympia. Doch sie nahm an Gewicht zu und wandte sich der Filmkomödie zu. Nach und nach wurde sie zu einer der unverzichtbaren „kräftigen Damen“ des Pathé-Repertoires. Pâquerettes Cousin (durch Heirat?) war André Séchan, Linders Partner und Imitator, dem sie zu Max’ Partnerin und vor allem zu Rigadins Partnerin wurde; oft als „Schwiegermutter“ besetzt, spielte sie unter anderem Séchans Schwiegermutter in der Fritzigli-Serie. Agil und lebhaft, konnte sie heitere und einfache Komödien darbieten, verstand es aber auch, ihrem Lächeln Nuancen zu verleihen, und nach dem Krieg bewies sie, dass sie ihr Repertoire so weit erweitern konnte, dass sie auch nicht-komödiantische Rollen übernahm. 1923 spielte sie in „La Voyante“ eine autoritäre Concierge und feierte damit ein freudiges Wiedersehen mit Sarah Bernhardt, die kurz vor Drehschluss verstarb. Bis zum Ende der Stummfilmzeit blieb „Madame Pâquerette“ mit interessanten Darbietungen wie der flüchtigen Wahrsagerin in „La Venenosa“ im französischen Kino präsent. Ihre malerische, zunehmend kompakte Persönlichkeit tauchte dann in einigen Tonfilmen auf, von „Paris Béguin“ (Genina, 1931) über die Landstreicherin in „French Cancan“ (Renoir, 1954) und die mürrische Concierge in „Montparnasse 19“ (Becker, 1957) bis hin zur Silhouette in „Zazie dans le métro“ (Malle, 1960).



Credits

À cause, à cause d'une femme (1963)
as La vieille dame
Zazie dans le métro (1960)
as (uncredited)
Le Bossu (1959)
as La Vieille gitane
Les Naufrageurs (1959)
as
Les Amants de Montparnasse (1958)
as Madame Salomon - la Concierge
Les Sorcières de Salem (1957)
as Sarah Good
La Meilleure Part (1955)
as The owner of the center bistro (uncredited)
French Cancan (1955)
as Mimi Prunelle (uncredited)
Le Fil à la patte (1954)
as L'habilleuse de Lucette
Le Mouton à cinq pattes (1954)
as La servante du curé
Rue de l'estrapade (1953)
as Madame Pommier
Casque d'Or (1952)
as La grand-mère d'Anatole
Sans laisser d'adresse (1951)
as Une vieille dame dans la rue (uncredited)
L'assassin n'est pas coupable (1946)
as (uncredited)
The Garden of Allah (1927)
as Suzanne (as Madame Paquerette)
Le criminel (1926)
as
Mare Nostrum (1926)
as Doctor Fedelmann (as Mme. Paquerette)
La Voyante (1924)
as La concierge
La rue du pavé d'amour (1924)
as Misé Monié
Aux jardins de Murcie (1923)
as Conception
Sarati, le terrible (1923)
as
L'assommoir (1921)
as Madame Boche
L'Homme du large (1920)
as La tenancière (uncredited)
Don Quichotte (1913)
as
La Doctoresse (1911)
as
Max et sa belle-mère (1911)
as