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Marni Nixon


Marni Nixon

Geburtstag:

02/22/1930

Geburtsort:

Altadena, California, USA:

Biografie:

Die bezaubernde Sopranistin Marni Nixon hat sich einen festen Platz in der Filmgeschichte gesichert, obwohl die meisten Kinobesucher sie auf der Straße wohl nicht erkennen würden. Doch wenn man sie singen hörte, sähe die Sache ganz anders aus. Marni gehört zu den unbesungenen Heldinnen (oder sollte ich besser sagen: den viel besungenen Heldinnen?), deren unglaubliches Talent damals kaum Beachtung fand. Wer glaubt, Filmstars wie Deborah Kerr, Natalie Wood und Audrey Hepburn hätten nicht nur herausragende schauspielerische Leistungen, sondern auch fantastische Gesangsstimmen besessen, der irrt sich. Kerrs Anna in „Der König und ich“ (1956), Natalies Maria in „West Side Story“ (1961) und Audreys Eliza in „My Fair Lady“ (1964) wurden allesamt von der großartigen Marni Nixon synchronisiert – und nirgendwo im Abspann findet man davon einen Hinweis. Geboren als Marni McEathron in Altadena, Kalifornien, war sie zunächst als Kinderdarstellerin und Solistin im Roger Wagner Chor bekannt. Obwohl sie eine Opernausbildung genossen hatte und über eine vielseitige Stimme für Popmusik und einfache Standards verfügte, sang sie nicht nur für Arnold Schönberg und Igor Strawinsky, sondern nahm auch leichte Lieder auf. Marni gab 1954 ihr Broadway-Musicaldebüt in einer Show, die zwei Monate lief, aber keine weiteren Erfolge brachte. 1955 starb die Sängerin, die Deborah Kerr in „Der König und ich“ (1956) synchronisieren sollte, bei einem Autounfall in Europa, und eine Ersatzsängerin wurde benötigt. Marni wurde engagiert … und der Rest ist Geschichte. Die Studios waren sehr beeindruckt und engagierten sie erneut als Ghostwriterin für Deborah Kerrs Stimme in dem Klassiker „Die große Liebe meines Lebens“ (1957). Danach verlieh sie Natalie Wood und Audrey Hepburn mit Klassikern wie „Tonight“ und „Wouldn’t It Be Loverly“ eine unglaubliche Klangqualität. Schließlich gab sie ihr Leinwanddebüt in dem Musical „The Sound of Music“ (1965) mit Julie Andrews, die Marni äußerlich ähnelte. Ihre Rolle war jedoch klein, und sie hatte als singende Nonne nur wenige Solozeilen in „How Do You Solve a Problem Like Maria?“. Marnis Gesangskarriere im Film endete Mitte der 1960er-Jahre, doch sie trat weiterhin in Konzerten und Konzerthäusern auf und präsentierte sich als „Die Stimme Hollywoods“ in ihren Solo-Kabarettshows. Im Laufe der Jahre spielte sie auch auf der Theaterbühne, unter anderem in den Hauptrollen von „The King and I“ und „The Sound of Music“, und war später als Fräulein Schneider in „Cabaret“ sowie in den Musicals „Follies“ und „70 Girls 70“ zu sehen. Ihre letzte Gesangsrolle in einem Film war die der Großmutter in dem Animationsfilm „Mulan“ (1998). Sie war dreimal verheiratet, zweimal mit Musikern. Einer ihrer Ehemänner, Ernest Gold, mit dem sie drei Kinder hatte, war Filmkomponist und ist vor allem für sein mit dem Oscar ausgezeichnetes Epos „Exodus“ (1960) bekannt. Marni Nixon starb am 24. Juli 2016 im Alter von 86 Jahren in New York City, New York, USA.



Credits

Hollywood Screen Tests: Take 1 (1999)
as Self
Mulan (1998)
as Grandmother Fa (singing voice)
I Think I Do (1997)
as Aunt Alice
More Loverly Than Ever: The Making of 'My Fair Lady' (1995)
as Self
Taking My Turn (1985)
as Edna
Jack and the Beanstalk (1967)
as Princess Serena (singing voice)
The Sound of Music (1965)
as Sister Sophia
My Fair Lady (1964)
as Eliza Doolittle (singing voice) (uncredited)
West Side Story (1961)
as Maria (Singing Voice) (uncredited)
An Affair to Remember (1957)
as Terry McKay (singing voice) (uncredited)
The King and I (1956)
as Anna Leonowens (singing voice) (uncredited)
Alice in Wonderland (1951)
as Singing Flowers (voice) (uncredited)