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Audie Murphy


Audie Murphy

Geburtstag:

06/20/1925

Geburtsort:

Kingston, Texas, USA:

Biografie:

Audie Leon Murphy war der höchstdekorierte US-Soldat des Zweiten Weltkriegs. Im Anschluss daran betätigte er sich als Filmschauspieler und Songwriter. In den 1950er und 1960er Jahren verbuchte er Erfolge als Darsteller in Western und Abenteuerfilmen. Murphy erhielt jede militärische Auszeichnung, die sein Land für Armeeangehörige zu vergeben hatte, einige davon sogar mehrmals – insgesamt waren es 33 Auszeichnungen und Medaillen; unter anderem war er Träger der Medal of Honor. Während seiner drei Dienstjahre diente er in der 3. US-Infanteriedivision, in der er vom Private bis zum First Lieutenant aufstieg. Nach dem Angriff auf Pearl Harbor am 7. Dezember 1941 versuchte Murphy im Alter von 16 Jahren, in die Streitkräfte einzutreten, wurde aber als zu jung abgelehnt. Nach seinem 17. Geburtstag im Juni 1942 fälschte er mit Hilfe seiner Schwester Corrine sein Alter auf 18 Jahre. Er versuchte zunächst, bei den US Marines und dann bei den Fallschirmjägern angenommen zu werden, wurde aber beide Male als zu klein abgewiesen. Am 30. Juni 1942 begann er schließlich bei der US Army. Sein erster Kampfeinsatz war die Landung auf Sizilien (Operation Husky) am 10. Juli 1943. Er nahm in der Folgezeit unter anderem an Kämpfen in Italien bei Salerno (Operation Avalanche), Anzio (Schlacht von Anzio, Januar 1944) und Rom, in Südfrankreich (Operation Dragoon) und im Elsass (Brückenkopf Elsass) teil. Er wurde im Juli 1943 zum Corporal, im Dezember 1943 zum Sergeant und im Oktober 1944 zum 2nd Lieutenant befördert. Am 21. September 1945 schied er mit 20 Jahren im Rang eines First Lieutenant aus dem aktiven Dienst aus. Murphy tötete während seiner Dienstzeit mehr als 240 feindliche Soldaten und verwundete eine Vielzahl weitere oder nahm sie gefangen. Nach dem Krieg litt Murphy unter posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS). Seine erste Frau, die Schauspielerin Wanda Hendrix behauptete, dass er mit einem 45er Colt unter dem Kopfkissen schlief. Bei seinen Anfällen habe er sie auch mit dieser Waffe bedroht. Murphy setzte sich für die Belange amerikanischer Militärveteranen ein. Er engagierte sich für die Heimkehrer aus dem Koreakrieg und später aus dem Vietnamkrieg. Indem er auf seine eigene PTBS aufmerksam machte, brach er das Tabu, öffentlich über den Zusammenhang von Militäreinsätzen und daraus resultierenden möglichen psychischen Schäden, welche auch unter dem Begriff „Shell Shock“ oder „Kriegszittern“ bekannt sind, zu sprechen. Nach Ausbruch des Koreakriegs 1950 meldete er sich zur Texas National Guard. Er verließ die Nationalgarde 1966 im Rang eines Majors. Murphy heiratete 1949 die Schauspielerin Wanda Hendrix; die Ehe wurde 1951 geschieden. In zweiter Ehe war er mit der ehemaligen Stewardess und Militärkrankenschwester Pamela Archer verheiratet, mit der er zwei Kinder hatte. Audie Murphy wirkte in den 25 Jahren, die er in Hollywood verbrachte, in insgesamt 44 Filmen, darunter 33 Western, mit. Als seine besten Rollen gelten die in Die rote Tapferkeitsmedaille (1951) als Soldat im Amerikanischen Bürgerkrieg, der seine Angst besiegt, und die als Rancher in dem Indianerwestern Denen man nicht vergibt (1960). Für seinen Beitrag zur Filmindustrie bekam er einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame in der 1601 Vine Street. Murphys deutsche Synchronstimme war häufig Eckart Dux. (Quelle: Wikipedia)



Credits

Audie Murphy, de Colmar à Hollywood (2025)
as Himself (archives)
A Time for Dying (1969)
as Jesse James
40 Guns to Apache Pass (1967)
as Capt. Bruce Coburn
Einer spielt falsch (1966)
as Mike Merrick
The Texican (1966)
as Jess Carlin
Gunpoint (1966)
as Chad Lucas
Arizona Raiders (1965)
as Clint Stewart
Apache Rifles (1964)
as Capt. Jeff Stanton
Bullet for a Badman (1964)
as Logan Keliher
The Quick Gun (1964)
as Clint Cooper
Gunfight at Comanche Creek (1963)
as Bob 'Gif' Gifford aka Judd Tanner
Showdown (1963)
as Chris Foster
Six Black Horses (1962)
as Ben Lane
War Is Hell (1961)
as Narrator - Introduction
Battle at Bloody Beach (1961)
as Craig Benson
Posse from Hell (1961)
as Banner Cole
Seven Ways from Sundown (1960)
as Seven Jones
The Unforgiven (1960)
as Cash Zachary
Hell Bent for Leather (1960)
as Clay Santell
Cast a Long Shadow (1959)
as Matt Brown
The Wild and the Innocent (1959)
as Yancey
No Name on the Bullet (1959)
as John Gant
Ride a Crooked Trail (1958)
as Joe Maybe
The Gun Runners (1958)
as Sam Martin
The Quiet American (1958)
as The American
Night Passage (1957)
as The Utica Kid
Joe Butterfly (1957)
as Pvt. Joe Woodley
The Guns of Fort Petticoat (1957)
as Lt. Frank Hewitt
Walk the Proud Land (1956)
as John Philip Clum
World in My Corner (1956)
as Tommy Shea
To Hell and Back (1955)
as Audie Murphy
Allen in Movieland (1955)
as Self
Destry (1954)
as Tom Destry
Drums Across the River (1954)
as Gary Brannon
Ride Clear of Diablo (1954)
as Clay O'Mara
Tumbleweed (1953)
as Jim Harvey
Column South (1953)
as Jed Sayre
Gunsmoke (1953)
as Reb Kittredge
The Duel at Silver Creek (1952)
as Luke Cromwell - The Silver Kid
The Cimarron Kid (1952)
as Bill Doolin / The Cimarron Kid
The Red Badge of Courage (1951)
as The Youth
Kansas Raiders (1950)
as Jesse James
Sierra (1950)
as Ring Hassard
The Kid from Texas (1950)
as Billy the Kid
Bad Boy (1949)
as Danny Lester
Beyond Glory (1948)
as Cadet Thomas
Texas, Brooklyn & Heaven (1948)
as Copy Boy
A Time for Dying (1969)
Producer