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Robert Parrish


Robert Parrish

Geburtstag:

01/04/1916

Geburtsort:

Columbus, Georgia, USA:

Biografie:

Robert R. Parrish (geboren am 4. Januar 1916 in Columbus, Georgia; gestorben am 4. Dezember 1995 in Southampton, New York) war ein US-amerikanischer Schauspieler, Filmeditor, Filmregisseur und Drehbuchautor. Für den Film „Body and Soul“ (1947) erhielt er einen Oscar für den besten Schnitt. Parrish war der Sohn des Fabrikkassierers Gordon R. Parrish und seiner Frau Laura R. Parrish. Mitte der 1920er-Jahre zog die Familie von Georgia nach Los Angeles, und Parrish und seine Schwestern Beverly und Helen begannen bald darauf, als Schauspieler zu arbeiten. Parrish gab sein Filmdebüt 1927 in dem Kurzfilm „Olympic Games“ der Serie „Our Gang“. (Seine Mutter, Laura R. Parrish, war ebenfalls Schauspielerin und wirkte in einigen Filmen der 1940er-Jahre mit.) Er spielte in dem Antikriegsklassiker „Im Westen nichts Neues“ (1930) und Charles Chaplins „Lichter der Großstadt“ (1931) sowie in mehreren Filmen von John Ford. Ford engagierte ihn 1936 als Schnittassistenten für „Maria Schottland“ und 1939 als Tonmeister für „Der junge Mr. Lincoln“. Parrish arbeitete als Schnittassistent und Tonmeister an weiteren Ford-Filmen wie „Trommeln am Mohawk“ (1939) und „Früchte des Zorns“ (1940). Während des Zweiten Weltkriegs dienten Parrish und Ford in der US-Marine und wirkten an Dokumentar- und Ausbildungsfilmen mit, darunter „Die Schlacht um Midway“ (1942). 1947 gewann er einen Oscar für sein Debüt als Spielfilmeditor für Robert Rossens temporeiches Boxerdrama „Körper und Seele“; die Auszeichnung teilte er sich mit Francis Lyon. Später wurde Parrish für einen weiteren Rossen-Film nominiert – das Politdrama „Der Mann, der herrschen wollte“ (1949); die Nominierung teilte er sich mit Al Clark. Parrish wirkte an einer Reihe hochgelobter Filme mit und gab 1951 mit dem packenden Rachedrama „Cry Danger“ ein vielversprechendes Regiedebüt. Seine nachfolgenden Filme erzielten unterschiedliche Erfolge. „The Purple Plain“ (1954) wurde bei den 8. British Academy Film Awards als „Bester britischer Film“ nominiert. Einer seiner berüchtigtsten Filme war die James-Bond-Parodie „Casino Royale“ (1967), bei der er einer der fünf Regisseure war. Sein letzter Film, bei dem er sich die Regie mit Bertrand Tavernier teilte, war „Mississippi Blues“ (1983). Parrish verfasste zwei Memoiren: „Growing Up in Hollywood“ (1976) und dessen Fortsetzung „Hollywood Doesn't Live Here Anymore“ (1988). Über den ersten schrieb Kevin Brownlow: „Seine Geschichten über diese Filme waren an sich schon wunderbar, und er ging sie oft auf unerwartete Weise an, sodass nicht nur die Pointe, sondern auch die Situation überraschend war. Wir alle baten ihn inständig, sie aufzuschreiben, und 1976 tat er dies und schuf eines der bezauberndsten – und urkomischsten – Bücher über das Filmgeschäft, die je geschrieben wurden. Es hieß ‚Growing Up in Hollywood‘ und sollte in diesem Jubiläumsjahr neu aufgelegt werden.“ Allen Grant Richards fasste Parrishs Karriere zusammen: „Abgesehen von seiner exzellenten Arbeit als Filmeditor und seinen frühen Regiearbeiten wird man sich an Parrish wohl am ehesten als Geschichtenerzähler seiner beiden Hollywood-Memoiren erinnern.“



Credits

Sodankylä ikuisesti: Elokuvan vuosisata (2010)
as Self
Hollywood Blues (1993)
as Self - director
Blue Bayou (1990)
as Tony
Mr. Doodle Kicks Off (1938)
as 2nd Sophomore
History Is Made at Night (1937)
as
Steamboat Round the Bend (1935)
as Boy
The Informer (1935)
as Young Soldier
Doctor Bull (1933)
as Teenager
The Miracle Man (1932)
as
City Lights (1931)
as Newsboy (uncredited)
Scandal Sheet (1931)
as Copy Boy
The Right to Love (1930)
as Willie
Up the River (1930)
as Boy (uncredited)
All Quiet on the Western Front (1930)
as Schoolboy (uncredited)
Anna Christie (1930)
as Boy at Coney Island (uncredited)
Riley the Cop (1928)
as Boy
Sunrise: A Song of Two Humans (1927)
as Boy (uncredited)
Mississippi Blues (1984)
Director
The Marseille Contract (1974)
Director
A Town Called Bastard (1971)
Director
Doppelgänger (1969)
Director
Duffy (1968)
Director
Casino Royale (1967)
Director
The Bobo (1967)
Director
Up from the Beach (1965)
Director
In the French Style (1963)
Director
In the French Style (1963)
Producer
The Wonderful Country (1959)
Director
Saddle the Wind (1958)
Director
Fire Down Below (1957)
Director
Lucy Gallant (1955)
Director
The Purple Plain (1954)
Director
Rough Shoot (1953)
Director
My Pal Gus (1952)
Director
Assignment: Paris (1952)
Director
The San Francisco Story (1952)
Director
The Mob (1951)
Director
Cry Danger (1951)
Director
No Sad Songs for Me (1950)
Editorial Consultant
All the King's Men (1949)
Editorial Consultant
Caught (1949)
Editor
No Minor Vices (1948)
Editor
A Double Life (1947)
Editor
Body and Soul (1947)
Editor
That Justice Be Done (1945)
Editor
December 7th (1943)
Editor
Undercover: How to Operate Behind Enemy Lines (1943)
Editor
The Battle of Midway (1942)
Editor
The Grapes of Wrath (1940)
Sound Effects Editor
The Grapes of Wrath (1940)
Negative Cutter
Stagecoach (1939)
Sound Effects Editor